Hauptsache LESEN

Preiswürdig: Nachhaltige Leseprojekte in Grundschulen

Lehrerinnen und Lehrern war immer schon klar: Lesen ist der Schlüssel zu allem Lernen. Es ist nicht nur ein besonders wichtiger Unterrichtsgegenstand, vielmehr liefert Lesen die Voraussetzung auch für das Lernen in allen anderen Fächern. Die Bedeutung des Lesens liegt ja nicht nur in der Aufnahme von Inhalten. Um den kleinen schwarzen Buchstaben einen Sinn entnehmen zu können, müssen wir unbedingt mitdenken. Schließlich werden die Wörter und Sätze, die unser Auge aufnimmt, erst verstanden, wenn wir sie in unserem Gedächtnis in Bilder, in Vorstellungen umwandeln. Dadurch wird Lesen zu einer einzigartigen Denkschulung, ja zum „Intelligenztraining“.

Aber Lesen ist noch weit mehr als Wissensvermittlung und die Grundlage allen Lernens. Je nach Lesestoff kann es zur Selbstfindung und damit zur Entwicklung der Persönlichkeit beitragen. Darüber hinaus: Vor allem Lesen beflügelt unsere Fantasie! Eine Fähigkeit, auf die es auch in Zukunft, trotz aller Computer, ankommen wird.

Lesen sollte also nicht nur Unterrichtsgegenstand, sondern die „Hauptsache“ sein, um die sich alles schulische Lernen dreht. Schülerinnen und Schüler zum Lesen zu erziehen, sie auf den Weg zum Lesen zu bringen, ist schier die wichtigste Aufgabe, der sich Lehrerinnen und Lehrer stellen. Die herrschende Medienvielfalt mit ihrer auf die Kinder einströmenden Bilderflut macht sie nicht gerade leicht. Hier ist Kreativität, Ausdauer und Organisationstalent gefragt. Denn es geht darum, ein Leseklima zu schaffen, das möglichst auch das Elternhaus mit einbezieht.

Wir wissen, dass in den Schulen vielfältige Leseaktivitäten durchgeführt werden, die vor allem auf Nachhaltigkeit abzielen. Solche Leseaktivitäten sollen besonders herausgestellt und prämiert werden: mit dem Förderpreis „Hauptsache Lesen“, den die Stiftung LERNEN der Schul- Jugendzeitschriften FLOHKISTE/floh! gemeinsam mit dem Verband Bildung und Erziehung in einzelnen Bundesländern ausschreibt.

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